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NAPOLEON
Am 10 Februar 1808 marchierte ein französiches Armeekorps, von General Duhesne geführt, in Katalonien ein und war schon 3 Tage später in Barcelona; die Ciutadella und die Festung von Montjuïc wurden eingenommen. Im Empordà wurde die Burg von Sant Ferran sehr leicht von einer kleinen Garnison die Duhesne zurückgelassen hatte besetzt. Zu dieser Zeit wurde die Burg von Quermançó im Stand gesetzt und erweitert, und als Waffen- und Munitionslager genutzt. Der Aufstand von Aranjuez und die Abdankungen von Bayona überstützten die Ereignisse und gaben die spanischen Königreiche in die Hände Napoleons. Der Widerstand der Bevölkerung liess nicht auf sich warten und die Aufstände gegen die Invasoren nahmen stetig zu. In Katalonien begann die Rebellion in Lleida und Tortosa und die Franzosen wurden zweimal bei el Bruc besiegt (6 und 16 juni 1808). Die beiden Belagerungen von Girona scheiterten und auf der ganzen Halbinsel wurden die napoleonischen Truppen mehrmals besiegt. Napoleon musste sich persönlich beteiligen und am 7 Dezember des selben Jahres wurde Roses von den Truppen des Generals Gouvion Saint-Cyr besetzt. Girona wurde zum dritten mal belagert und die Verteidiger mussten sich nach sieben langen Monaten ergeben. General Suchet bemächtigte sich Lleidas, Mequinensas und Tortosas (1810) und wurde am 8 Juli 1811 zu Marschall befördert. Tarragona fiel auch und am 26 Januar 1812 wurde Katalonien Frankreich angeschlossen und in "départements" nach französichem Modell aufgeteilt. In der Zwischenzeit führte Suchet einen erfolgreichen Feldzug, der mit der Besetzung Valencias endete. Von diesem Zeitpunkt an wurde die französiche Armee immer schwächer da viele Truppen zur russichen Front ziehen mussten. Suchet, der einzige der nie besiegt wurde, zog sich langsam gen Norden zurück. Im März 1814 verschanzte er sich an der Fluvià-linie (Alt Empordà) und befahl die Burg von Quermançó in die Luft zu sprengen. Im April des selben Jahres war Napoleon schon besiegt und im Mai erklärte man den Krieg beendet.
Castell de Quermançó |